Trümmerräumung nach Kriegsende in Köln 1945 - 1949

Im völlig zerstörten Stadtgebiet von Köln befand sich bei Kriegsende die unvorstellbare Menge an Trümmern und Schutt von ca. 53 Mio. m3. Allein auf den Straßen lagen bis zu drei Mio. m3 Schutt. Anders als in vielen Städten kam es in Köln für die Räumung der Trümmer nicht zu Zwangsverpflichtungen der Bevölkerung. Die Masse der Trümmer wurde von Baufirmen mit Maschinen und schwerem Gerät beseitigt. Dennoch gab es 1946 einen Aufruf des damaligen Oberbürgermeisters Hermann Pünder, der alle Bürger aufrief, einen Tag im Jahr "Ehrendienst" für die Beseitigung der Trümmer zu leisten. Er selbst und viele prominente Kölner gingen mit gutem Beispiel voran. Es gab sogar ein Karnevalslied zu der Aktion: "Schöppe, Schöppe iss jetz Trump!" ("Schaufeln, schaufeln ist jetzt Trumpf!")

Bis 1949 wurden im Rahmen dieser Aktion von ca. 175.000 beteiligten Einwohnern ca. 800.000 m3 Schutt von den Straßen und Plätzen entfernt. Zur gleichen Zeit waren die beauftragten Baufirmen in der Lage, etwa die doppelte Menge weg zu schaffen. Einzige Zwangsverpflichtung war der sog. "Sühnedienst" für die ca. 25.000 ehemaligen Nazis, die ehemaligen NSDAP Mitglieder. Sie wurden verpflichtet, sich an sechs Tagen im Jahr an der Trümmerräumung zu beteiligen. Die enormen Trümmermengen mussten schließlich in irgendeiner Weise entsorgt werden. Ein Teil wurde in Aufbereitungsanlagen zu Ziegelsplitt verarbeitet, der als Baumaterial Verwendung fand. Der weitaus größte Teil wurde zu Trümmerbergen am Rand der Innenstadt aufgeschüttet. Diese künstlichen Erhebungen wurden später begrünt und sind heute Teil der umliegenden Grünanlagen und Erholungsflächen.

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Trümmerräumung nach Kriegsende in Köln 1945 - 1949

Im völlig zerstörten Stadtgebiet von Köln befand sich bei Kriegsende die unvorstellbare Menge an Trümmern und Schutt von ca. 53 Mio. m3. Allein auf den Straßen lagen bis zu drei Mio. m3 Schutt. Anders als in vielen Städten kam es in Köln für die Räumung der Trümmer nicht zu Zwangsverpflichtungen der Bevölkerung. Die Masse der Trümmer wurde von Baufirmen mit Maschinen und schwerem Gerät beseitigt. Dennoch gab es 1946 einen Aufruf des damaligen Oberbürgermeisters Hermann Pünder, der alle Bürger aufrief, einen Tag im Jahr "Ehrendienst" für die Beseitigung der Trümmer zu leisten. Er selbst und viele prominente Kölner gingen mit gutem Beispiel voran. Es gab sogar ein Karnevalslied zu der Aktion: "Schöppe, Schöppe iss jetz Trump!" ("Schaufeln, schaufeln ist jetzt Trumpf!")

Bis 1949 wurden im Rahmen dieser Aktion von ca. 175.000 beteiligten Einwohnern ca. 800.000 m3 Schutt von den Straßen und Plätzen entfernt. Zur gleichen Zeit waren die beauftragten Baufirmen in der Lage, etwa die doppelte Menge weg zu schaffen. Einzige Zwangsverpflichtung war der sog. "Sühnedienst" für die ca. 25.000 ehemaligen Nazis, die ehemaligen NSDAP Mitglieder. Sie wurden verpflichtet, sich an sechs Tagen im Jahr an der Trümmerräumung zu beteiligen. Die enormen Trümmermengen mussten schließlich in irgendeiner Weise entsorgt werden. Ein Teil wurde in Aufbereitungsanlagen zu Ziegelsplitt verarbeitet, der als Baumaterial Verwendung fand. Der weitaus größte Teil wurde zu Trümmerbergen am Rand der Innenstadt aufgeschüttet. Diese künstlichen Erhebungen wurden später begrünt und sind heute Teil der umliegenden Grünanlagen und Erholungsflächen.

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Der Trümmerhaufen Köln
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Ruine der Minoritenkirche
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Kriegszerstörungen an den Rheinhallen der Messe
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Pylon und Widerlager der Rodenkirchener Brücke
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Rheinuferstraße mit Groß St. Martin
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Das Kölner Rheinuferpanorama ist erst teilweise wieder aufgebaut.
Trümmer und Wiederaufbau in der Kölner Innenstadt
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Beschreibung des Foto / Motivs für Google-Suchergebnis. Max. 150 Zeichen
Stelldichein in den Trümmern
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Auch die Kölner Kirche St. Ursula wurde ein Opfer der Bomben des Krieges.
Neues Ladenlokal auf der Schildergasse
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Erste einstöckige Ladenlokale in der Kölner Schildergasse waren der Beginn der Wiederbelebung dieser wichtigen Einkaufsstraße.
Blick vom alten Kölner Opernhaus
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Der Kölner Rudolfplatz wird direkt nach dem Krieg zu einem vielbefahrenen Verkehrsknoten.